News aus den Startups

UniNow erhält weiteres Millionen-Investment

13.12.2017 -

Das Magdeburger Startup UniNow schließt eine weitere Finanzierungsrunde über 1 Million Euro ab. Innerhalb der nächsten zwei Jahre soll mit dem Kapital die Anzahl der angebundenen Hochschulen von heute 200 verfünffacht und in weitere europäische Länder expandiert werden. Ein weiterer Fokus für das kommende Jahr liegt auf der Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Hochschulen. Die UniNow GmbH verzeichnet mit ihrer ersten Hochschulkooperation einen großen Erfolg: der Kooperationspartner Universität Bayreuth ersetzt die bisherige Campus-App offiziell durch die UniNow-App. An der Finanzierungsrunde beteiligt haben sich neben neben dem bisherigen Risikokapitalgeber bmp Ventures über die IBG-Fonds, die Schweizer OOTW AG und der Münsteraner Medienverlag Aschendorff.

Das Magdeburger Start-up UniNow sichert sich seine zweite Finanzierungsrunde über 1 Million Euro. Das noch junge Unternehmen konnte für das weitere Wachstum und die Weiterentwicklung der App UniNow, zwei neue Investoren gewinnen: das Schweizer Consulting Unternehmen OOTW AG (Out Of This World), das UniNow auch inhaltlich unterstützen wird, sowie den Medienverlag Aschendorff als führenden Medienanbieter aus Münster. Die bmp Ventures erhöhen zeitgleich mit einem weiteren Investment der IBG-Fonds ihr Engagement und sichern sich somit zusätzliche Anteile an der Gesellschaft. „Wir freuen uns sehr, OOTW und Aschendorff als Investoren für uns gewinnen zu können, die für uns insbesondere auch wegen ihren Erfahrungen und Netzwerken für uns wertvolle Gesellschafter sind. “ sagt Tobias Steenweg, Gründer und CEO von UniNow. Dr. Jan Alberti zuständiger Partner des Lead-Investors bmp Ventures ergänzt: „UniNow hat es in kürzester Zeit geschafft mit Hilfe ihrer hochskalierbaren Server-Infrastruktur und der auf die täglichen Bedürfnisse von Studenten fokussierten App Marktführer in der DACH-Region zu werden. Wir freuen uns mit den neuen Investoren gemeinsam UniNow zu Europas größtem Anbieter auszubauen.“ Aktuell ist die App UniNow an 215 Hochschulen in ganz Deutschland sowie in Österreich und der Schweiz verfügbar. Bis 2019 plant UniNow die App an mindestens 1.000 Hochschulen zugänglich machen, um Studierende nicht nur deutschlandweit, sondern in ganz Europa in ihrem Studienalltag und bei der Karriereplanung zu unterstützen. Dafür ist es insbesondere notwendig das Team weiter zu vergrößern und das Produkt um weitere Features zu ergänzen.

Daneben soll der Ausbau von Hochschulkooperationen intensiviert werden. Die erste Kooperation wurde vor kurzem mit der Universität Bayreuth gestartet. UniNow und die Universität stellen den Studierenden eine gemeinsame Lösung basierend auf der UniNow App zur Verfügung. Weitere Hochschulen sind für 2018 in Planung.

Ansprechpartner:

Tobias Steenweg
- Gründer und CEO -
+49 391 55684912
tobias.steenweg@uninow.de
https://www.uninow.de

 

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Hugo-Junkers-Preis geht nach Magdeburg!

07.12.2017 -

Am 6. Dezember 2017 überreichte Sachsen-Anhalts Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, Prof. Dr. Armin Willingmann, in der Nationalen Akademie der Wissenschaften – LEOPOLDINA – in Halle den Hugo-Junkers-Preis 2017. Den Preis in der Kategorie "Innovativste Vorhaben der Grundlagenforschung" erhielt neuraLIDE, bestehend aus Dr. rer. nat. Michael Lippert, Prof. Dr. rer. nat. Frank Ohl, Prof. Dr. rer. nat. Armin Dadgar, Prof. Dr. rer. nat. Bertram Schmidt und Dipl.-Ing. M.Sc. Martin Deckert für das Projekt CortiGrid – Ein bidirektionales, optoelektronisches Gehirninterface.

Insgesamt erhielten fünfzehn Preisträger in fünf Kategorien Auszeichnungen für Innovationen, die Wirtschaft und Wissenschaft in Sachsen-Anhalt voran bringen. Die Preisgelder in Höhe von insgesamt 93.000 Euro wurden symbolisch von Prof. Dr. Willingmann an die Preisträger überreicht.

Preisträger 2017

 

NeuraLide erhielt den Preis für ihre Grundlagenforschung zum Thema "Elektrodenarray mit integrierten Lichtquellen für die Neuroprothetik". Dabei handelt es sich um neuartig, mikrotechnologisch hergestellte ECoG-MEA basierte, hybride Optroden, die die simultane, sowie elektrophysiologische Ableitung und optische Stimulationen kortikaler Neuronenpopulationen ermöglichen. Diese Ableitung der Gehirnaktivität und die dabei messbaren Muster zeigen, dass das Gehirn in funktional getrennte Bereiche geteilt ist. Durch gezielte Stimulation dieser Bereiche wird es in Zukunft möglich, Informationen über die Hörumgebung direkt ins Gehirn von tauben Menschen zu übertragen und so den verloren Sinn teilweise zu ersetzen. Perspektivisch kann dieses Funktionsprinzip auch bei anderen Krankheiten wie Blindheit und Querschnittslähmung Anwendung finden.

 

neuraLIDE mit dem 1. PlatzDas Team von neuraLIDE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neben neuraLIDE gingen auch die Plätze 2 und 3 in dieser Kategorie an die Otto-von-Guericke-Universität:
Platz 2: Prof. Dr. Michael Friebe, Dr. Axel Boese, M.Sc. Ivan Maldonado, M.Sc. Ali Pashazadeh, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (FEIT), Institut für Medizintechnik, Intelligente Katheter (INKA) - Innovationstitel: SURAG – SURgival Audio Guide – übers „Hören“ zum verifizierten therapeutischen Ziel

Platz 3: Prof. Dr. Edmund P. Burte, Dr. Bodo Kalkofen, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (FEIT), Institut für Mikro- und Sensorsysteme (IMOS), Halbleitertechnologie - Innovationstitel: Atomlagenabscheidung für die Dotierung von Halbleiterstrukturen.

 

Weitere Bilder des Abends sind in der Bildergalerie zu finden:
(c) Christian Krutzger, Transfer- und Gründerzentrum:

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GreenTec Awards: Abstimmen für Kilenda!

05.12.2017 -

Unsere Ausgründung Kilenda ist für den GreenTec Award in der Kategorie Lifestyle nominiert und braucht jede Stimme, um die Auszeichnung nach Magdeburg zu holen!

Beim GreenTec Award werden die innovativsten und nachhaltigsten Produkte des Jahres ausgezeichnet. Vom 30. November 2017 bis 08. Januar 2018 kann jeder mit seinem Klick dazu beitragen, seinem favorisierten Unternehmen seine Stimme zu schenken. Einer von drei Finalisten pro Kategorie wird direkt über dieses Online-Voting bestimmt.

Mehr zum Wettbewerbsprozess.

 

Hier geht's zur Abstimmung

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Hugo-Junkers-Preis: Nominierung für SciFlow

04.12.2017 -

Aus 81 vielversprechenden Projekten und Produkten aus dem ganzen Land Sachsen-Anhalt haben es 23 in die finale Runde geschafft. Darunter auch - neben anderen Projekten der Otto-von-Guericke-Universität - unsere Gründerteams SciFlow und neuraLide das am 6.12. nach Halle (Saale) eingeladen ist, um sich im Rahmen einer Begleitausstellung vorzustellen und anschließend hoffentlich den Sonderpreis in der Kategorie "Innovativstes Startup" mit nach Magdeburg bringt.

Die Jury des Hugo-Junkers-Preis besteht aus dem Vorsitzenden Prof. Dr. Mirko Peglow, (Technischer Geschäftsführer der Pergande Gruppe), Prof. Dr. Jörg Hinrich Hacker, (Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina), Prof. Dr. Sylvia Rohr, (Geschäftsführerin Stuttgarter Graduate School of Excellence advanced Manufacturing Engineering (GSaME)), Prof. Dr. Ralf B. Wehrspohn, (Institutsleiter Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS), Prof. Dr. Ingo Schellenberg, (Geschäftsführender Direktor des Center of Life Sciences der Hochschule Anhalt), Prof. Dr.-Ing. Harald Goldau, (Prorektor für Forschung, Entwicklung und Transfer an der Hochschule Magdeburg-Stendal), Michael Krüger, (Geschäftsführer GISA GmbH), Dr. Jan Alberti (Vorstand der bmp Ventures AG) sowie Dr. Franziska Krüger (Referatsleiterin im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung).

Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen Anhalt, wird am 6.12. den seit nunmehr 26 Jahren ausgelobten Innovationspreis in fünf Kategorien an jeweils drei Preisträger verleihen. Mit dem „Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt“ soll die Leistung innovativer Unternehmer/innen und Wissenschaftler/innen ausgezeichnet und ihre Arbeit unterstützt werden. Der Wettbewerb ist mit insgesamt 90.000 EUR dotiert. Die diesjährigen Sonderpreise werden in der Kategorie „Innovativstes Startup“ vergeben. Hier werden junge Unternehmen gesucht, die mit ihren Visionen, ihrem kreativen Denken sowie innovativen Geschäftsmodellen und Strategien neue Produkte und Dienstleistungen für neue Märkte schaffen oder die bestehenden Märkte verändern. 

Zu den Partnern des Preises gehören unter anderem die Handwerkskammern Magdeburg und Halle, die Industrie- und Handelskammern Magdeburg und Halle-Dessau sowie die Metropolregion Mitteldeutschland.

 

Update 07.12.2017:

Hier geht's zu den Preisträgern!

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Crowdsweeper für ecodesign-Award nominiert

18.10.2017 -

Beim Bundespreis ecodesign ist im Jahr 2017 in der Kategorie "Nachwuchs" (für Studierende und Absolventen) ein Startup vom TUGZ nominiert. Crowdsweeper, von Linh Bùi Duy und Marcel Hansel ins Leben gerufen, arbeitet an einer autonomen Drohne für die humanitäre Minenräumung.

Die von Crowdsweeper entwickelte Drohne

 

Das Gründerteam entwickelt Systeme, um eine effizientere und zuverlässigere Detektion von Kampfmitteln zu gewährleisten. Der Kernaspekt dieser Systeme ist die Nutzung von Unmanned Aerial Vehicles (UAV), welche autonom ein Gebiet abfliegen und nach hinterlassenen Kampfmitteln absuchen können.

Langfristig sollen die Geräte von Crowdsweeper alle lebensgefährlichen Aufgaben der MinenräumerInnen übernehmen können. Das Projekt finanziert sich durch Patenschaften von Unternehmen und Privatpersonen. Die Paten finanzieren mit ihrem regelmäßigen Beitrag die Nutzung und erhalten über ein Onlineportal ein direktes Feedback über die Wirkung ihrer Spende.

 

Das Team von Crowdsweeper besteht aus: Marcel Hansel, Linh Bùi Duy, Tobias Gamm, Constantin Gehlken, Maurice Hensdiek, Johanne Niggemann, Christoph Owsianski, Fabian Pilz und Dennis Schlünzen von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 

Ecodesign zeichnet Projekte aus, die dem Menschen und der Umwelt gleichermaßen von Nutzen sind und bei denen der gesamte Lebenszyklus eines Produktes, einer Dienstleistung oder eines Konzeptes berücksichtigt wird. Es handelt sich um einen Ehrenpreis. Der/die Gewinner der jeweiligen Kategorie erhalten das Recht damit zu werben. Ebenfalls werden die ausgezeichneten Beiträge öffentlichkeitswirksam in verschiedenen Medien, in einer Online-Ausstellung auf der Internetseite des Bundespreises sowie in einer Wanderausstellung auf Messen und in Museen präsentiert. Die Gewinner/-innen des Nachwuchspreises - die Kategorie, in der auch Crowdsweeper nominiert ist - erhalten zusätzlich einen Geldpreis in Höhe von 1.000 Euro. Die Preisträger werden am 27. November 2017 bei der feierlichen Preisverleihung im Bundesumweltministerium verkündet.

weitere Informationen zum Wettbewerb

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Letzte Änderung: 12.04.2018 - Ansprechpartner:

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