News aus den Startups

neotiv erhält EXIST-Forschungstransfer-Unterstützung

25.09.2017 -

Ein großer Erfolg für das Gründungsteam von neotiv und die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU): Seit August 2017 wird das Gründungsvorhaben des Startups durch das Förderprogramm EXIST-Forschungstransfer mit einem mittleren sechsstelligen Betrag unterstützt. Damit erhält das Team von neotiv die Möglichkeit neueste wissenschaftliche Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften und der Demenzforschung in ihre mobile Software zur Anwendung auf Smartphones und Tablets zu transferieren. So soll unter anderem ein digitaler Assistent zur Gedächtnis- und Demenzvorsorge im Alltag entwickelt werden.

„Wir möchten mittelfristig die Früherkennung von Alzheimer Demenz verbessern und zukünftig eine optimale Therapiekontrolle ermöglichen. Dabei ist uns der wissenschaftliche Ansatz besonders wichtig. Die Ergebnisse internationaler Studien, an denen wir beteiligt sind, werden daher in die Entwicklung nutzerfreundlicher und technisch ausgereifter Apps fließen“, so Chris Rehse, Gründer und Geschäftsführer der neotiv GmbH.

Weitere Unterstützung kommt vom Transfer- und Gründerzentrum (TUGZ) der Universität, welches neotiv schon in vorhergegangen Förderungen (ego.-Gründungstransfer) operativ unterstützt hat, beispielsweise bei der nutzernahen Produktentwicklung und bei der Vernetzung mit anderen Startups, sowie mit Partnern aus der Industrie und potentiellen Investoren. Zudem wird neotiv durch den renommierten Flying Health Inkubator in Berlin begleitet. Flying Health verhilft innovativen digital health Startups dabei sich im Gesundheitssystem nachhaltig zu platzieren.

Wir gratulieren neotiv zum EXIST-Forschungstransfer, sowie zur offiziellen Eintragung ins Handelsregister und damit auch zur Gründung am 21. September 2017, dem Welt-Alzheimertag. Wie passend! 

mehr ...

3DQR gewinnt das goldgelbe Einhorn

18.09.2017 -

Vortrag von Daniel Anderson (3DQR)

Das Team von 3DQR konnte mit seiner Geschäftsidee überzeugen und gewann auf dem diesjährigen Pitch-Day des Investforum Startup-Service das goldgelbe Einhorn.  

Die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde durch die anwesenden Investoren und Business Angels für das beste Startup des Tages vergeben.

„Wir freuen uns sehr, dass wir das goldgelbe Einhorn gewonnen haben und die anwesenden Investoren von unserer Geschäftsidee überzeugen konnten. Nun sind wir gespannt auf die kommenden Gespräche“, sagt Daniel Anderson, CEO und Gründer von 3DQR, begeistert.

Die Gewinner von 3DQR

 

Unter dem Motto „Das Runde muss ins Eckige und das Risikokapital muss zum Startup“ bewiesen sich 24 Gründerteams im ERDGAS Sportpark in Halle und pitchten ihre Geschäftsidee. 3DQR entwickelt eine Augmented Reality Plattform, mit der das volle Potenzial der Digitalisierung für Unternehmen schnell und einfach zugänglich gemacht wird.

Der Pitch-Day hat sich zu einer der bedeutendsten Matchingveranstaltungen für Beteiligungskapital in Mitteldeutschland etabliert.

 

Fotos: (c) Transfer- und Gründerzentrum

Weitere Eindrücke der Veranstaltung und zu den teilnehmenden Teams sind in der Bildergalerie zu finden.

mehr ...

Crowdfunding von TinkerToys gestartet

15.09.2017 -

Tinker Toys, die sich auf individuelles Spielzeug aus dem 3D-Drucker spezialisiert haben, haben kürzlich ihre Crowdfunding-Kampagne auf Seedmatch gestartet. Bereits mit 250 € kann man das Gründerteam unterstützen und erhält dafür aktuell noch 10% Early-Bird-Bonus auf die Investitionsquote.

Neben kleinen Geschenken erhält man bei einer Investition auch Rabatt auf Bestellungen im Online-Shop von Tinker Toys und wird bei Gewinnen oder einem möglichen Exit entsprechend beteiligt.

Wie das Crowdfunding funktioniert und was die Gründer genau machen, kann hier genauer nachgelesen werden.

mehr ...

Individueller Reisen mit Polygon Shelter

15.09.2017 -

Reisen wird immer individueller! Gleichzeitig steigt das Bedürfnis nach maximaler Flexibilität. Was wäre also idealer, als mit einem Wohnkabinenaufbau auf eigene Faust ferne Länder zu erkunden? Das Gründungsprojekt Polygon Shelter wird sich nun intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen. Mit Hilfe des Förderprogramms ego.-Gründungstransfer hat das dreiköpfige Team 24 Monate Zeit ihre Produkt- und Unternehmensentwicklung voranzutreiben. Ziel ist es einen Prototyp des Polygon Shelter inklusive des zugehörigen Fahrzeugsystems zu entwickeln sowie die angestrebte Kleinserienfertigung weitestgehend vorzubereiten. 

Teamfoto Polygon Shelter

Die drei Gründer Catharina Zschieck, Mathias Herms und Sascha Reiche sind selbst begeisterte Individualreiser. Bisher waren sie sowohl mit „klassischen“ Wohnmobilen, sowie dem eigenen aus- und umgebauten Mercedes-Benz Geländewagen und VW Bus unterwegs. Dabei stellte sich ihnen aber die Frage, inwieweit dem wachsenden Bedürfnis nach mehr Komfort und Sicherheit auf Fernreisen Rechnung getragen werden kann, ohne dabei aber auf die vom Geländewagen gewohnte Geländegängigkeit verzichten zu müssen. Dabei stach der Unimog als vielversprechende Option für eine Umsetzung der Idee heraus, ein Trägerfahrzeug mit Aufbauten zu versehen, um möglichst vielen Ansprüchen gerecht zu werden.

 

Auch die verbesserte globale Verschiffbarkeit spricht für Polygon Shelter. Bestehende Wohnmobilaufbauten sind bislang nicht selbsttragend und damit nicht entkoppelbar – so wird eine Überseereise mit diesen Fahrzeugen annähernd unmöglich. Polygon Shelter möchte hierbei Abhilfe schaffen – und das nicht zuletzt zu wettbewerbsfähigen Kosten.Fahrzeug mit Aufbau

Mittel- bis langfristiges Projektziel des Gründungsvorhabens im Anschluss an den Förderzeitraum ist die vollständige Etablierung der Kleinserienfertigung bedarfsgerecht neu konstruierter Polygon Shelter in der Landeshauptstadt Magdeburg für die internationale Zielgruppe der Individualreisenden entlang verschiedener Absatzkanäle. Zudem ist eine Absatzmarkterweiterung für Polygon Shelter als hochmobile Kommunikations-, Logistik-, Überwachungs- und medizinische Versorgungseinheiten für weitere gewerbliche und (nicht-) staatliche Organisationen avisiert.

 

 


Herzlichen Glückwunsch an Polygon Shelter zur ego.-Gründungstransfer Förderung und ihrer Idee, einen Wohnkabinenaufbau für Expeditionsmobile zu entwickeln. Gemeinsam haben wir euren Antrag vom Ideenpapier bis zur Zuweisung durch die Investitionsbank Sachsen-Anhalt​ erfolgreich bearbeitet. Wir freuen uns auf das was kommt und begleiten euch weiter bei eurem Vorhaben.


Ihr wollt eure Idee ebenfalls bis zur Marktreife weiterverfolgen? Sprecht uns einfach an und wir finden den richtigen Weg für euch.

mehr ...

Vesputi gewinnt den IQ Innovationspreis Magdeburg

21.06.2017 -

 Vesputi gewinnt mit der Netz:map den IQ Innovationspreis Magdeburg!

Vesputi

Insgesamt nahmen 149 Teams bei der Ausschreibung zum IQ Innovationspreis 2017 teil, davon 70 aus Sachsen, 17 aus Thüringen, 45 aus Sachsen-Anhalt und 17 aus dem Rest der Bundesrepublik. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis für den Gesamtsieger wurde gemeinsam von den Industrie- und Handelskammern aus Halle-Dessau, Leipzig und Ostthüringen gesponsert. Neben der Auszeichnung wurden im Rahmen der Preisverleihung fünf Clustersieger sowie die Gewinner der lokalen IQ-Wettbewerbe Halle (Saale), Leipzig und Magdeburg präsentiert. Diese sind im Einzelnen:

  • Gesamtsieger IQ Innovationspreis: NAVENTIK GmbH, ChemnitzÜbergabe des Preises
  • Gewinner Cluster Automotive: NAVENTIK GmbH, Chemnitz
  • Gewinner Cluster Chemie/Kunststoffe: inca-fiber GmbH, Chemnitz
  • Gewinner Cluster Energie/Umwelt/Solarwirtschaft: watttron GmbH, Freital
  • Gewinner Cluster Informationstechnologie: CrowdArchitects GmbH, Erfurt
  • Gewinner Cluster Life Sciences: oncgnostics GmbH, Jena
  • Gewinner IQ Innovationspreis Leipzig: Texlock GmbH
  • Gewinner IQ Innovationspreis Halle: Prof. Dr. Michael Tchirikov, Direktor der Klinik für Geburtshilfe am Uniklinikum Halle
  • Gewinner IQ Innovationspreis Magdeburg: Vesputi UG

       Vesputi mit dem IQ Innovationspreis

Bea Menhorn und René Meye (Vesputi UG) haben es sich mit dem Projekt Netz:map zur Aufgabe gemacht, Papierkarten durch passende Angebote im Internet abzuschaffen. Sie erstellen von und mit Kunden interaktive Maps, um z.B. den öffentlichen Personennahverkehr, kurz ÖPNV, zu vereinfachen. Die Netz:map ermöglicht es ÖPNV-Nutzern gebündelt, in einer webbasierten Anwendung, alle benötigten Informationen zu finden - egal ob Standorte der Kartenautomaten, Abfahrtszeiten oder Verspätungen und Ausfälle. Innerhalb weniger Sekunden können Verkehrsbetriebe so Umleitungen oder Störungen im Betriebsablauf an den Fahrgast herantragen. Netz:map kann in bestehende Websiten und Apps integriert werden und ist dank Responsive Design optimal auf Tablets und Smartphones darstellbar. Der serienreife Prototyp, der beim IQ Innovationspreis auch vorgestellt wurde, ist gemeinsam mit den Stadtwerken Halle entwickelt worden.

Bea Menhorn, auf die Frage, wie der Abend der Preisverleihung verlaufen ist: "Der Abend war wirklich super! Wir wussten auch anfangs wirklich von nichts, nur dass wir zu den besten drei Teams für die Kategorie Magdeburg gehören. Bis zum Schluss waren wir sehr aufgeregt, bis dann natürlich unser Name fiel. Es war schon eine große Überraschung, aber wir haben uns wahnsinnig gefreut! Die Veranstaltung war auch toll geplant, alles sehr liebevoll gestaltet und allgemein ein tolles Ambiente. Wir haben uns in Zwickau ein Hotel genommen, damit wir das anschließende Netzwerken noch nutzen können. Und das war sehr erfolgreich!"

Teamfoto Vesputi

 

 

 

 

Zusätzlich zu den Preisgeldern von rund 70.000 EUR erhalten alle mitteldeutschen Gewinner eine einjährige Mitgliedschaft in der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland. Offizielle Preisübergabe für den IQ Innovationspreis Magdeburg findet voraussichtlich Ende August in Magdeburg mit dem Oberbürgermeister Lutz Trümper statt.

Der IQ Innovationspreis Mitteldeutschland wird von der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland und ihren Partnern in Leipzig, Halle (Saale) und Magdeburg ausgelobt. Der länderübergreifende Wettbewerb fördert neuartige, marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zur Steigerung der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit in der Region. Der Preis wird einmal jährlich vergeben. Am 13. November 2017 startet die mittlerweile 14. Ausgabe des IQ-Wettbewerbs.

 

 

 

 

Bildmaterial: © Transfer- und Gründerzentrum

mehr ...

zurück 1 | 2 | 3 | [4] | 5 | 6 | 7 vor

Letzte Änderung: 12.04.2018 - Ansprechpartner: Webmaster