Medizintechnik & Pharma

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein Verfahren, das u.a. in der medizinischen Diagnostik und zur Planung medizinischer Eingriffe eingesetzt wird. Eine Herausforderung ist die genaue Positionierung von minimalinvasiven Instrumenten am Eintrittspunkt, da die Instrumente im MRT oftmals nur schwer zu erkennen sind. Die nachfolgend genannte Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die Medizinern präzise Informationen über die optimale Eintrittsstelle der minimal-invasiven Instrumente liefert.

Mikroelektrodenarray ermöglichen die gleichzeitige Messung von Nervenzellaktivitäten in verschiedenen Hirnbereichen. Mit der „Optogenetik" ist eine direkte Stimulation von Nervenzellen mit Licht möglich. Die separate Implantation der Lichtquelle und des Mikroelektrodenarrays ist bislang jedoch aufwendig und erfordert relativ viel Platz.

Multielektrodenarrays erlauben die Messung elektrischer Aktivitäten von Nervenzellen sowohl in der Großhirnrinde als auch in anderen Teilen des Gehirn. Zudem ermöglichen sie neue Entwicklungen auf dem Gebiet der „Optogenetik", die direkte Stimulation von Nervenzellen mit Hilfe von Licht.

Zur Messung neuronaler Aktivitäten des Gehirns werden Mikroelektroden eingesetzt, die in Arrays bzw. Matrizen angeordnet sind. Solche Mikroelektrodenarrays können u.a. dazu genutzt werden, mit Patienten zu kommunizieren, die sich nicht mehr sprachlich oder körperlich äußern können.

Vorgestellt wird ein Beruhigungssauger für die transorale Behandlung von Früh- und Neugeborener. Dieser ist natürlich geformt und kostensparend herstellbar. Der Beruhigungssauger verfügt über einen innenliegenden Kanal, der für die transorale Einführung von Tuben, Medikamenten oder Instrumenten genutzt werden kann, wobei das Kind insbesondere beruhigt bleibt.

Die Darstellung von Weichgewebsstrukturen mittels Magnetresonanztomographie (MRT) erleichtert die Planung minimal-invasiver Eingriffe. Schwierig ist die exakte Positionierung der Instrumente. Sie bzw. die Führungseinrichtungen sind in der Bildgebung nicht, schwer oder nicht korrekt sichtbar. Die eingesetzten Marker können zu Bildartefakten führen. Das erschwert die optimale Ausrichtung der Instrumente vom Einstichpunkt zur Zielstruktur.

In der HNO-Heilkunde werden Endoskope zur Diagnostik und in der Therapie eingesetzt. Von Nachteil ist, dass die meisten im Einsatz befindlichen HNO-Endoskope eine eingeschränkte Beweglichkeit besitzen und keine Rundumsicht anbieten.

Magnetresonanztomographen (MRT) und kombinierte MRT-Positronenemissionstomographen (PET-MRT) erzeugen hohe magnetische Feldstärken. Längere Untersuchungszeiten und zwischenzeitliche Bewegungen des Patienten in den Geräten können zu Unschärfen der erzeugten Bilder führen.

Die Optogenetik ermöglicht mikroskopische Untersuchungen und Manipulationen von Nervenzellen in lebenden Versuchstieren. ie Erfindung beschreibt eine optische Stimulationseinrichtung , welche über mindestens eine Implantat-Komponente aufweist, die zum Implantieren in einem von einer Körperflüssigkeit durchflossenen natürlichen inneren Hohlraum des Körpers eines Lebewesens eingerichtet ist.

Mikrofluidische Systeme, sogenannte Mikrofluid-Chips, ermöglichen es, geringe Mengen von Fluiden zu prozessieren und zu untersuchen. Problematisch ist die Einbringung des Fluids in das mikrofluidische System. Üblicherweise geschieht das durch manuelle Klebemontagen spezieller Fluidverbinder. Das kann zu einer Kontaminierung des Zuführungskanals mit Klebstoff und einem Totalausfall des mikrofluidischen Systems führen.

Die Radiofrequenzablation (RFA) ist ein Verfahren, das u.a. zur Zerstörung von Tumoren und Metastasen eingesetzt wird. Dabei werden Hochfrequenzströme über eine Ablationselektrode in den Körper gesendet. Die Behandlung erfolgt unter dem Einsatz bildgebender Verfahren wie der Magnetresonanztomographie (MRT). Bislang erfordert es einen hohen apparativen Aufwand, um eine nachteilige Beeinflussung der MRT-Bildgebung durch die Radiofrequenzablation zu vermeiden.

Letzte Änderung: 27.10.2019 - Ansprechpartner: Webmaster